Burgruine Polle

Im 13. Jahrhundert errichteten die Grafen von Everstein auf einem Burgsporn über der Weser die Poller Burg. Nach der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1285 rückte die Burg im Dreißigjährigen Krieg mehrmals ins Blickfeld der kriegerischen Ereignisse und ging nach Belagerung durch die Schweden im Jahr 1641 in Flammen auf. Seit dieser Zeit liegt die Ritterburg in Trümmern und nur die Reste der Burg konnten als Ruine erhalten bleiben, deren Sanierung in den Jahren 1984 bis 1988 erfolgte. Das Gelände der Burgruine dient im Sommer als Freilichtbühne. Die bis 1646 neu aufgebauten unteren Burggebäude mit dem früheren Amt Polle (Amtshaus) fielen leider im April 1945 den letzten Kampfhandlungen des zweiten Weltkrieges zum Opfer.

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